Uwe Bretthauer

Kurzprofil

69 Jahre, ehemaliger Leiter des Finanzbereichs beim Main-Kinzig-Kreis, seit 1979 in Großkrotzenburg. Verheiratet seit 1977.

Uwe Bretthauer bringt über 40 Jahre Erfahrung als Gemeindevertreter mit. Als Vertreter der SPD im Haupt- und Finanzausschuss kennt er die Abläufe, Spielräume und Grenzen kommunaler Haushaltsführung wie kaum ein anderer.

Seine Schwerpunkte

Solide Finanzen

Bevölkerungsschutz

Soziale Standards

Uwe Bretthauer

Kandidatenvorstellung

Mein Name ist Uwe Bretthauer. Ich bin 69 Jahre alt, seit 1977 mit meiner Frau verheiratet und wohne seit 1979 in Großkrotzenburg. Nach meiner Ausbildung beim Main-Kinzig-Kreis war ich im Finanzbereich beschäftigt und war dort vom 01.08.1994 bis zu meiner Ruhestandsversetzung im Jahr 2020 Leiter des Finanzbereichs.

Meine Kenntnisse bringe ich seit 1981 als Gemeindevertreter und als Vertreter der SPD im Haupt- und Finanzausschuss ein.

Unsere Gemeinde hat den Vorteil der räumlichen und damit auch persönlichen Nähe gegenüber größeren Kommunen, in denen ein Stadtteil wenig bis nichts vom anderen weiß.

Unsere Gemeinde ist finanziell bedürftig, weil sich ein früher großer Steuerzahler umorientiert hat. Steuernachzahlungen wurden leider nicht dafür verwendet, die zwangsläufigen Einbußen des Finanzausgleichs abzufedern.

Vorausschauende Finanzpolitik

Es muss das gemeinsame Ziel aller Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter sein, die Gemeinde wieder in ein vernünftiges finanzielles Fahrwasser zu bringen. Insofern muss die vorausschauende Finanzpolitik Richtschnur der gesamten Kommunalpolitik sein. Steuererhöhungen stehen an letzter Stelle politischen Handelns, wenn alle Einsparungsmöglichkeiten im Rahmen der gesetzlichen Verpflichtungen ausgeschöpft sind.

Klare Prioritäten

Dazu gilt es Schwerpunkte bei den Ausgaben zu definieren, wozu für mich an erster Stelle der Bevölkerungsschutz steht, der von unserer Freiwilligen Feuerwehr gewährleistet wird. Dieses Ehrenamt muss seiner Bedeutung entsprechend unterstützt und nicht über Jahre vertröstet werden.

An nächster Stelle folgt die Gewährleistung sozialer Standards sowohl bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen als auch für die Menschen im dritten Lebensabschnitt. Die Gemeinde, also das Gemeinwesen, hat eine soziale Verantwortung, die es wahrzunehmen gilt. Die Kinderbetreuung muss an sich und auch hinsichtlich der Betreuungszeiten für die Eltern verlässlich und nicht vom Wohlwollen eines Trägers abhängig sein. Ebenso müssen die vorhandenen Senioreneinrichtungen erhalten und bezahlbar bleiben.

An dritter Stelle folgt die Wiederherstellung einer ordentlichen Infrastruktur auf Straßen, Wegen, Grünzonen sowie beim baulichen Eigentum der Gemeinde, das über viele Jahre dramatisch vernachlässigt wurde. Obwohl der Haushalt Möglichkeiten geschaffen hat, zeigen Beispiele wie Bürgerhaus, Theodor-Pörtner-Haus, Seniorenwohnanlagen, dass jeweils erhebliche bauliche Mängel entstanden sind.

Transparenz und Zusammenarbeit

Notwendig dafür ist eine Gemeindepolitik, die das Gemeinsame in den Vordergrund rückt. Bürgerinnen und Bürger müssen besser über Abläufe informiert werden, um ggf. auch Verzögerungen zu verstehen und zu akzeptieren. Dazu gehört insbesondere auch eine Modernisierung der Gemeindeinformationen, bei denen digitale Medien genauso für die Informationsvermittlung genutzt werden müssen, wie auch die bisherigen analogen Medien.

Per Antrag der SPD-Fraktion haben wir schon neben der Bürgerversammlung als weitere Form den Bürgertreff geschaffen, bei dem formlos Bürgerinnen und Bürger der Politik und der Rathausspitze Fragen stellen und Antworten erwarten können.

Die SPD-Fraktion, in der ich seit 1981 tätig sein darf, hat in der Vergangenheit bewiesen, dass sie für eine Zusammenarbeit mit den anderen demokratischen Gruppierungen in der Gemeindevertretung steht. Häufig hat das gefruchtet, manchmal jedoch nicht, wenn weniger Inhalte als die Ideologie bei Abstimmungen maßgeblich waren. Nicht immer war die von uns gewollte Kompromissfindung erfolgreich.

Leider wurden viele teils einstimmige Beschlüsse vom Rathaus nicht ausgeführt, ohne dafür auch nur eine Begründung zu liefern.

Losgelöst von einer sich leider sehr stark ändernden „Streitkultur", bei der die sogenannten sozialen Medien häufig auch anonyme Beschimpfungen zulassen, müssen wir unseren Gemeinsinn wieder stärken und nicht dem Recht des Stärkeren oder Lautstärkeren nachkommen. Unser soziales Miteinander muss wesentlicher Maßstab unseres Handelns im Sinne der Unterstützung der Schwächeren in unserer Gesellschaft sein und wieder werden.


Somit liegt es an den Bürgerinnen und Bürgern, ob Sie unsere Werte und Vorstellungen in Großkrotzenburg teilen, denn es wird die Gemeindevertretung gewählt und nicht Bundes- oder Landtag!

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